Vom 26.-28. Februar 2026 fanden im Hasliberg die diesjährigen Eisenbahner Schweizermeisterschaften Wintersport statt. Es herrschte Kaiserwetter. Am Donnerstag ging es wie üblich mit dem Riesenslalom los. Der von Dölf Alpiger ausgeflaggt Kurs, vermochte keine Frau zum Rennen zu animieren. Man muss einen Moment nach unten scrollen bis die ersten Vertreter des EWF`s auf der Rangliste auftauchen, was ein gutes Zeichen hinsichtlich der Zukunft ist, weil die Kategorien der jüngeren Athleten am Schluss erscheinen, nach der Elite. Eben in dieser Elite wurde nur durch Kari Büsser (ESV Rheintal-Walensee) ein vierfacher EWF-Triumph verhindert. Dario Huber sichert sich vor Kari Büsser und Dölf Alpiger die Goldmedaille. Werni Huber ergatterte die lederne Medaille und nur gerade neun Hundertstel dahinter klassierte sich Noah Schmid auf Rang 5. Die Kategorien Junioren, Herren 1 und Herren 2 wurden dieses Jahr auf Grund geringer Teilnehmerzahl zusammengeschlossen. Die Kategorie wurde förmlich von den EWF`ler dominiert. Marco Hess unser Neuling gewann Gold vor Aaron Schmid und Patrick Erismann auch hier trennten sich der der 2. und 3. Platz durch lediglich zehn Hundertstel. Bald zur Routine gehört der Gewinn der Gruppenwertung im Riesenslalom. Dazu beigetragen haben Dario Huber, Dölf Alpiger, Werni Huber und Noah Schmid. Sigi Schmid verzichtet aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start. Auch der 2. Lauf wurde unter hervorragenden Schneebedingungen durchgeführte, griffig und kompakt. Am Freitagmorgen fand der Slalom statt, welcher von Reto Schläppi (Skirennzentrum Hasliberg), unter dem wachsamen Auge von Patrick Erismann, ausgeflaggt wurde. Für einmal brillieren andere in der Elite, Werni Huber als 3. holte immerhin Bronze. Dario Huber klassierte sich auf dem undankbaren 4. Platz, Noah Schmid schied nach gutem Start aus. Dölf Alpiger war verhindert und Sigi Schmid gesundheitlich noch nicht auf dem Damm. In der Kategorie Junioren, Herren 1 und Herren 2 wiederholte sich das Bild vom Vortag. Marco Hess klassierte sich vor Aaron Schmid und Patrick Erismann. Dario Huber landete in der Alpinen Kombination auf dem starken 2. Platz und Werni Huber auf dem 4. Platz. Marco Hess gewann vor Aaron Schmid und Patrick Erismann. So gingen die Alpinen Titelkämpfe zu Ende. Die Mittagszeit wurde zur Verpflegung und zum freien Skifahren genutzt um andere Pisten im Gebiet kennen zu lernen. Am Nachmittag ging es auf die schmalen Latten. Zum ersten Mal seit langem gab es keine Herren Staffel für den EWF, dafür eine Mixed mit Larissa Hofer als Gast vom ESC Soldanella, vielen herzlichen Dank für die Bereitschaft. Werni Huber, Larissa Hofer, Dario Huber und Gabriel Gysel gewannen die Staffel mit 6 Minuten Vorsprung. Beim Einzelrennen am Samstag war nur noch die Familie Huber für den EWF am Start. Gabriel Gysel verzichtete auf einen Start wegen einer länger zurückliegenden Verletzung. Werni Huber hatte in der Elite, gegen die starke Konkurrenz vom ESC Erstfeld, wenig zu bestellen und wurde fünfter. Dario Huber gewann die Kategorie Herren 1 mit 12 Minuten Vorsprung. Die Strecke hatte es in sich, die Unterlage war härter und schneller als am Vortag. Die Abfahrt mit einer engen Kurve am Schluss wurde Huber`s zum Verhängnis, beide stürzten. SVSE Schweizermeister Alpin/Langlauf 2026 wurde dieses Jahr kein EWF`ler, Dario Huber landete auf dem 2. Platz und sein Vater Werni Huber auf dem 3. Platz. Gratulation starke Leistung! Zum traditionellen Ausklang gehört am Samstagabend die «Skichilbi», es wurde bis in die Nacht hinein gefeiert. Nicht wie in Savognin fand dieses Jahr alles im Hotel statt, direkt neben der Talstation. Nun freuen wir uns bereits auf die Titelkämpfe 2027 in Davos.
Bericht: Patrick Erismann




