Nachdem die Teilnehmer aus beiden Richtungen fast gleichzeitig beim Zollhaus den Postautos entstiegen waren marschierten wir nach kurzer Begrüssung unverzüglich los. Auf schönen, von uralten Steinmauern gesäumten „Gassen“, Wiesenwegen und Fahrstrassen ging es gleich vom Start weg ziemlich obsi. Bereits hier durften wir die grossartige Aussicht auf’s Rheintal und die gegenüberliegenden Berge vom Rhätikon über das Fürstentum bis ins nahe Vorarlberg, geniessen.
Nach einer guten halben Stunde erreichten wir ob Rotenberg eine kleine Kapelle, Zeit für
eine erste Verschnaufpause. Den nächsten, etwas längeren Aussichtshalt machten wir rund eine Stunde später oberhalb der Chüeweid beim Pt.1102.
Genau um die Mittagszeit fanden wir dann vor der Alphütte der Summerigweid genügend Sitzgelegenheiten für den Verzehr unserer Rucksackverpflegung. Auch hier mit einem prächtigen Panorama, jetzt Richtung Margelchopf, Rosswies und Sichelkamm.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause machten wir uns wieder auf den Weg. Anfänglich über Wiesen und durch lichten Wald nochmals rund 50 Höhenmeter aufsteigend, erreichten wir unser heutiges Tourenziel den Summerigchopf.
Von da qing es praktisch „ebenus“ über das Hochmoor Müselen zur Underwis und weiter absteigend Richtung Schönenboden. Am gleichnamigen See vorbei trafen wir gegen zwei Uhr bei der Ruine Wildenburg ein. Von hier aus konnten wir – mit dem Alpstein im Rücken - jetzt auch noch die Aussicht auf die sieben „Fürsten“ des Obertoggenburg‘s bewundern.
Eine halbe Stunde später erreichten wir die Posthaltestelle in Wildhaus. Leider hatten beide Restaurants in der Nähe geschlossen. So blieb uns nur die Option, den nächsten Bus nach Nesslau zu nehmen und die verdiente „Kurt-Nussbaumer-Runde“ beim Tourenleiter an der Austrasse 15 einzuziehen!
Der Tourenleiter:
Walter Schmid, Nesslau


