Auszug aus dem Tourenbericht vom 27.März 2025: Da wir den ganzen Tag so gut wie nichts gesehen haben, habe ich beschlossen diese Tour nächstes Jahr nochmals auf das Programm zu nehmen. Dann Hoffentlich bei besserem Wetter…!
Sagen wir mal so: Das mit dem Wetter hat funktioniert. Bei der Schneequalität hat es allerdings noch Verbesserungspotential!
Um 8:30 Uhr trafen wir uns bei der Madrisabahn. Bedauerlicherweise musste ich den Teilnehmern mittteilen, dass der Startkaffe heute wegen den warmen Temperaturen ausfallen wird. Sie nahmen es gelassen…
Bequem lassen wir uns auf eine Höhe von 2388m befördern. Hier beginnt die eigentliche Tour. Nach einer kurzen rasanten Abfahrt auf der Piste heisst es bei ca.2150m anfellen. Nach knapp 45 Minuten erreichen wir das Schlappinerjoch und überschreiten dir Grenze nach Österreich. Weil bereits die gesamte Nordflanke des Schlappin Spitz bereits Tage zuvor als riesige Lawinen abgegangen war, war dieser Schlüsselstelle bei diesen doch immer noch kritischen Lawinenverhältnissen (2+) Problemlos zu befahren. Beindruckend wie sich die Schneemassen im Talboden meterhoch auftürmten. Weiter ging die Abfahrt durch das Valzifenztal Richtung Gargellen.
In Gargellen benützen wir dann die Gondelbahn, welche uns wieder auf eine Höhe von 2123m bringt. Im Bergrestaurant Schafberg Hüsli stärken wir uns auf der herrlichen Sonnenterasse mit feinen Köstlichkeiten frisch gestärkt benützen wir danach die Kristall Sesselbahn, welche uns noch auf eine Höhe von 2276 befördert. Nochmals eine kurze rasante Abfahrt und es heisst nochmals anfellen.
Eine Ratrac Spur welche Richtung St.Antönierjoch führt gibt uns Rätsel auf, für welchen Zweck diese wohl dient? Bequem steigen wir in dieser Spur auf und erreichen in weiteren ca. 45min das St. Antönierjoch. Oder ist es etwa das Gargällerjoch. Schlaue Köpfe vertreten die Meinung, je nachdem von welcher Seite man kommt, heisst es so oder anders…!
Leider hat sich zwischenzeitlich die Sonne zu unserem Nachteil hinter den Wolken versteckt. Die Bodensicht für folgende Abfahrt nach St. Antönien ist nicht optimal. Kleine Löcher und Wellen sind schlecht zu sehen und manche testen die Skibindung und machen Bekanntschaft mit dem kaltem Schnee…
Schlussendlich meistern aber alle die Abfahrt und wir lassen die Tour in St. Antönien bei einer EWF Runde ausklingen.
Der Tourenleiter:
Stefan Signer, Herisau