Wegen der unsicheren Wetterlage sind wir mit einem Plan A und einem Plan B Richtung St. Antönien angereist.
Plan A war der Aufstieg ab Ascharina/ Alpbachbrücke auf die Nollenchöpf Pkt. 2435 aufzusteigen, Abfahrt nach Hindersäss und anschliessend noch auf das Jägglisch Hora 2289m aufzusteigen.
So gegen 8:45 Uhr beginnen wir unseren Aufstieg. Nach ein paar wenigen Metern Fuss-Marsch können wir die Ski anschnallen. Es ist bewölkt und es schneit leicht. Dazwischen zeigen sich aber auch Aufhellungen. Wir sind zuversichtlich!
Bei Strässli überqueren wir den Alpbach, folgen der alten Alpstrasse bis oberhalb des Waldes und machen eine kurze Trinkpause.
Weiter gings der Alpstrasse entlang bis Usmälchi. (Abzw. zum Jägglisch Hora) Das Wetter zeigt sich momentan gutmütig und wir beschliessen Plan A weiter zu verfolgen. Bei der Hütte Hindersäss ist eine weitere Pause angesagt. Während der Pause verhüllen sich die Nollechöpf leider in dichten Nebel. Nach einer kurzen Absprache beschliessen wir Plan A abzubrechen und Plan B hervor zunehmen. Ungefähr der Höhenkurve entlang queren wir westwärts in die Nähe von Pkt. 2043 und steigen dann Richtung Fürggli zum Jägglisch Horra. Doch auch hier werden wir vom Nebel eingehüllt. Dennoch setzen wir den Aufstieg fort und erreichen fast blindlings das Fürggli. Von hier sind es nur ein paar Meter zu Fuss über den unschwierigen Grat zum Gipfel des Jägglisch Hora 2289 m.
Während wir uns Gratulieren lichtet sich der Nebel. Trotzdem halten wir die Gipfelrast kurz und kehren zum Ski Depot zurück. Bei der Inspektion des dortigen aufgestellten Holzkasten stellt sich heraus, dass darin eine kleine Minibar eingebaut ist. Wir lassen es uns nicht nehmen auf den erreichten Gipfel anzustossen.
Anschliessend machen wir uns bereit zur Abfahrt. Weiterhin ist die Sicht gut und der Schnee auch pulvrig. Bei Litziberg halten wir uns links und mit weiteren schönen Schwüngen erreichen wir die alte Alpstrasse.
Wir holen die Mittagspause noch nach und fahren anschliessend zur Bushaltestelle zurück. Danach fahren mit dem Bus zurück nach Küblis, wo es noch eine verdiente EWF Runde gibt.
Der Tourenleiter:
Stefan Signer, Herisau