Bei strahlendem Sonnenschein begrüssten sich die 10 wanderfreudigen EWF-ler am Bahnhof Schwyz, bzw. im übervoll besetzten Bus der Autobetrieb Schwyz AG.
An der Haltestelle Ried ausgestiegen, blieben wir dem OeV treu, wechselten aber das Verkehrsmittel. Die fast „senkrecht“ nach oben führende Seilbahn (... übrigens im GA-Bereich) brachte uns mühelos nach Illgau hinauf. Nach einem kurzen Fussmarsch durch das kleine Dorf nahmen wir auch für die nächste Etappe nach St. Jakob, nochmals gerne Seilbahndienste in Anspruch.
Auf dem Vorder Oberberg angekommen, gab es aber kein Halten mehr: Das schöne Wander-wetter zog uns förmlich in die Höhe. Nach kurzen Startvorbereitungen ging es, mehrheitlich auf schönen Wiesenwegen, durch eine den meisten Teilnehmern eher unbekannte Gegend.
Den ganzen Aufstieg über durften wir immer wieder schöne Rundblicke auf die gegenüber-liegenden Gipfel des Muotatales und auf die Mytengruppe geniessen. Ueber den Eseltritt und die Alpweiden des Ober Altberg erreichten wir nach rund 1½ Std. die Ibergeregg.
Langsam machte sich bei den meisten der Hunger bemerkbar. Das Alpbeizli der Alp Zwäcken bot ½ Std später Gelegenheit, uns bestens mit Speis und Trank zu versorgen. Und dies, ganz ohne Aufpreis, mit einem prächtigen Blick auf die Talebene von Schwyz bis hin zum Vierwaldstätteresee.
Nach einer längeren Mittagspause führte unser Weg dann, immer in leichtem Auf und Ab, in weniger als einer Stunde hinüber zum (alten) Berggasthaus Rotenfluh. Genau richtig um die traditionelle „Kurt-Nussbaumer-Runde“ zu genisssen. In memorianum: „Danke, Kurt“.
Obwohl es cheibe gmüetlich war, beschlossen wir, die Schlussrunde erst oben im Restaurant der noch 15 Minuten entfernten Bergstation zu nehmen. So hatten alle Gelegenheit sich nach eigenen Fahrplanvorstellungen von der Seilbahn wieder ins Tal tragen zu lassen. Letztendlich trafen wir uns aber doch wieder alle im gleichen Bus, der uns nach Schwyz hinüber brachte. Hier teilte sich unsere Gruppe definitiv, je nach Meinung, was nun die beste Verbindung für die restliche Heimfahrt wäre. „Jä nu“, jedenfalls sind meines Wissens alle wohlbehalten zu Hause angekommen.
Der Tourenleiter:
Walter Schmid, Nesslau


