Bei für die Jahreszeit zu milden Temperaturen und in den ganzen Alpen unterdurchschnittlich zu wenig Schnee setzte sich die Gruppe langsam in Bewegung leicht ansteigend dem Dürrenbach entlang bis zum Waldrand wo es Tenüerleichterung gab. Weiter gings auf dem Strässchen entlang, später auf dem Wanderweg zur Waldlichtung Dürrebach wo es eine Pause gab.
Ab jetzt alles im Wald, die Tannenbäume grün ohne Schnee jedoch am Waldboden genügend von der weissen Pracht an der Vorder Höhi vorbei. Weiter auf dem Wanderweg an der Schlüsselstelle vorbei wenn`s viel Schnee hat, was aber heute kein Problem war da der Schnee an diesem Südhang dem Boden und den Steinen fast zu 50% !! platzt machen musste. Gut auf dem Gipfel angekommen genossen wir die Rucksackverpflegung, die tolle Aussicht und die Flasche Wein von Hanspeter, Merci vielmals 😊.
Die Abfahrt zurück war nicht so wie gewohnt, mussten wir doch mit leicht angezogener Bremse immer wieder die nackten Stellen umfahren. Trotzdem schafften es alle gut auf die Vorder Höhi an den Tisch, wo wir uns einen feinen Hüttenkafi zur Sonne verdient hatten.
Nach kurzer Abfahrt auf dem Strässchen, klebten wir in Chaltgräbe nochmals die Felle für den kurzen Anstieg zum Häderenberg auf die Skier.
Was hier zum Glück noch niemand wusste wie die Abfahrt wohl sein könnte! Doch spätestens nach der Waldpassage im offenem Gelände hinunter über Büttel – Stoffel – Schwandbuechen war es allen klar. Es gab von der Schneeart her einfach ALLES schön durcheinander, ganz hart, viel Deckelipulver und nassen Frühlingsschnee, was uns allen sehr viel abverlangte. Doch irgendwie schafften es alle den steilen holbrigen Hang zu meistern jeder in seinem eigenem Fahrstiel ☹grins…. Den Regahelikopter sahen wir auch noch ganz nah, da er eine verletzte Person bergen musste.
In Stein alle gesund angekommen, endet diese Tour im Kafi Ziehler, wo es allen ganz schnell wieder besser ging.
Ich bedanke mich bei allen für das mitkommen, den schönen Tag und die Getränke spenden.
Der Tourenleiter:
Thomas Zehr, Embrach


