Fonduetour Chammhaldenhütte
Tourenleitung
Christian Meier, Trin
Marlis Frei, Herisau
Datum
20.-22. November 2025
Einteilung
Schneeschuhtour / Wanderung L
Teilnehmende
18
Wetter
Am Do noch einigermassen freundlich, am Fr neblig und Schneefall, am Sa kalt und gegen Mittag schön und klar
Fotos
Ruth, Hans, Walter, Ernst und Christian

Dieses Jahr fand die traditionelle EWF-Fonduetour zum ersten Mal in der Chammhaldenhütte statt. Dies hatte u.a. den Vorteil, dass auch EWF-lerinnen und EWF-ler wieder mitkommen konnten, für welche der Zustieg zur Hundsteinhütte zu weit geworden war.

Beim Planen der Fonduetour mussten wir allerdings die Wochentage verschieben: Da die Hütte an den Wochenenden im November bis Mitte Dezember immer besetzt war, entschlossen wir uns, unsere Tour auf Donnerstag bis Samstag zu verschieben. Und weil die meisten von uns Einsenbahnerinnen und Eisenbahner sind, war dies für uns kein Problem!

Wir trafen uns deshalb bereits am Donnerstag in der Schwägalp. Nach einem Kaffee starteten wir unsere Tour zur "neuen" Hütte. Drei Tage vorher hatte es etwas Schnee gegeben, so dass die einen von uns mit den Schneeschuhen zur Hütte wanderten. Es gelang uns ziemlich gut, die Hütte in Betrieb zu nehmen. Das Kochen funktionierte, und auch den Weg zu den Holzvorräten schafften wir. Allerdings wurde die Hütte bis am Abend nicht so richtig warm. Hier gibt es noch Verbesserungspotential! Zum Nachtessen gab es Hirschpfeffer, Rotkraut und Knöpfli.

Egon hielt sich strikt an die Einfeuerungsregeln, d.h. nicht mehr als ein Pöscheli pro 12 Std. und pro Ofen. Und am Freitagmorgen war dann die Hütte warm. Nach dem Morgenessen, trafen bald die weiteren EWF-lerinnen und EWF-ler ein. Und – welche Überraschung – da stand auch Stefan Signer, welcher gar nicht auf meiner Teilnehmendenliste drauf war! Stefan blieb zum Mittagessen, d.h. zur Suppe. Am Nachmittag ging er zusammen mit Christine wieder zurück zur Schwägalp. Vielen Dank, Stefan, für deinen Besuch!

Am Abend gab es dann das traditionelle Fondue. Die Mischung war eine Kräuter-Mischung von "Sutter Käse" aus Appenzell. Auch ein Fruchtsalat wurde serviert. Und am Abend wurde noch lautstark gesungen und wurden Witze erzählt. Und gejodelt (vielen Dank v.a. an Hans und Ruth)!

Der Brunch am Abreisetag ist bereits zur Tradition geworden. Es gab Zopf, Brot, Butter, Konfi, Honig, Müesli, Käse, Salametti, Jogurt, Kaffee, Tee und Fruchtsaft. Und ausserdem briet Marlis eine feine Rösti!

Und dann ging es bereits wieder heimwärts. Unterdessen lagen ca. 30-40cm Schnee. Das Wetter klarte kurz vor Mittag auf, so dass es einige schöne Bilder fürs Fotoalbum gab.

In der Schwägalp genehmigten wir uns die obligate Getränkerunde, welche aus dem Fond von Kurt Nussbaumer beglichen wurde.

Wir waren uns einig: Die Chammhaldenhütte eignet sich für uns mindestens so gut wie die Hundsteinhütte. Ein paar Erfahrungen haben wir gemacht. Es gibt immer Luft nach oben!

Der Tourenorganisator bedankt sich bei allen, welche etwas für die Tour beigetragen haben: Insbesondere bei der Köchin Marlis! Dann aber auch bei den Küchenhelferinnen und bei denjenigen, welche etwas zur Kulinarik beigetragen haben (Zöpfe, Brote, Kuchen, Schlorzi, Jurakäse, Mandarindli, Konfi, Berebrot, Aperowein). Und einfach allen, welche zum guten Gelingen der Fonduetour mitgeholfen haben. Ausserdem geht ein besonderer Dank an Walter: Er hat neben den ausgiebigen und intensiven Jasspartien auch das Hüttengetränkemanagement gemacht. Diese Doppelbelastung hat er wie immer souverän gemeistert. Vielen Dank, Walter!

Der Tourenleiter:
Christian Meier, Trin

Chammhaldenhütte
Ankömmlinge am Freitag
Beim Apero
Köchin mit Gehilfe