Wanderung zum «Chabissenstein»
Tourenleiter
Walter Schmid, Nesslau
Datum
Samstag, 27. Dezember 2025
Teilnehmende
20
Wetter
Nebelgrenze am Morgen bei 1000m / ab 10.00 Uhr strahlend schön mit guter Fernsicht
Wanderroute
Aufstieg: Rietbad (925) – Hinterschlatt – Höbschholz – Chabissenstein (Alp Chabissen 1345). Abstieg über: Hinder- und Vorder Chlosteralp – Gössigen – Feissenmoos – Lieberherrenberg – Hörlisberg – Gwelber – Obere Laui – Afrüti – Ennetbühl (885)
Statistik
+540 / -580 m, reine Marschzeit 3½Std.
Fotos
Kurt Rüegg, Winterthur
Kurt, Armin, Karin, Köbi, Röbi, Ruth und Walter

Infolge längerfristiger Abwesenheit des Winters, habe ich anstelle der «Einlaufskitour» eine Wanderung «sonnenhalb von Ennetbühl» angeboten.

Sage und schreibe 19 EWF-ler/-innen folgten meinem Vorschlag. Das 10-i Postauto brachte uns von Nesslau bis zur Haltestelle Rietbad, von wo wir, um der Kälte im Schatten zu entkommen, unverzüglich loszogen. Schon kurz nach dem letzten Haus vom Riet kamen wir an die angenehm wärmende Sonne.

Im Hübschholz war nach fünf-viertel Stunden Aufstieg die erste längere Pause fällig. Von hier folgte das einzige schattseitige Wegstück wo noch etwas Schnee lag. Nach wenigen Metern erblickten wir bereits unser heutiges Ziel, die «Heie» oder, wie ihn die Einheimischen nennen, den «Chabissenstein», den wir nach einem kurzen Anstieg eine Viertelstunde später erreichten.

Die weitherum sichtbare, rund vier Meter hohe und acht Tonnen schwere Skulptur aus weissem Carrara-Marmor wurde vor rund vierzig Jahren von einem dänischen Künstler geschaffen. Dass diese damals auf diesem einsamen Stück Erde ihren Platz fand, ist einem wohlhabenden Zürcher Ehepaar, das seine Ferien oft in der Region verbrachte, zu verdanken. Sie hatten die Statue als Dank an die Schöpfung, als Dank für ein erfülltes gemeinsames Leben gestiftet. Auf Google-Suche «Heie» eingeben. Dann den Artikel von SRF «Heie» in Ennetbühl …vom 17.11.2025 anwählen. Am Ende des Beitrages kommt unter PLAY SRF der Link auf den Filmbeitrag «Das Geheimnis der «HEIE» auf der Alp Chabissen».

Wir liessen uns Zeit für einen ausgedehnten Mittagshalt, für die grandiose Aussicht und unzählige Fotosessionen, ehe wir uns wieder auf den Weg machten. Den Alpstein nun im Rücken, wanderten wir weiter über die Vorder und Hinder Chlosteralp hinunter zum Feissenmoos, wobei sich uns erneut eine schöne Rundsicht, jetzt Richtung Churfirsten und Glarneralpen, bot. Über den Lieberherrenberg und den Hörlisberg ging es nun zuerst Richtung Gwelber bis zur Oberen Laui. Von hier führt ein schöner Wiesenweg hinunter zur Afrüti und auf der Fahrstrasse erreichten wir kurze Zeit später das Dorf Ennetbühl.

Die Aussicht auf einen warmen Kafi oder ein kühles Bier beflügelte unsere Schritte, und so sassen wir schon bald einmal bei Oertli’s in der «Krone». Den Kopf vom heutigen Tag voller schöner Eindrücke, genossen wir hier, die im Gedenken an Kurt Nussbaumer offerierte Getränkerunde, bevor wir um 15.40 Uhr das Postauto zurück nach Nesslau bestiegen.

Der Tourenleiter:
Walter Schmid, Nesslau

Am Morgen noch frostig
Chabissenstein mit Tourenleiter
Gruppenfoto am Chabissenstein
Säntisblick