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Languard – Piz Palü

Tourenleiter: Beat Frei Herisau

Teilnehmer: 8
Urs Seiler Winterthur, Robert Schnurrenberger Wila, Christian Meier Rodels, Roland Wettstein Egg (ab Diavolezza), Walter Schmid Nesslau, Hans Diem Herisau, Othmar Zwyssig St.Gallen und Beat Frei Herisau

Datum: Sonntag/Montag 18./19. Juli 2004

Wetter:
Sonntag: Sonne-Wolkenmix
Montag: bewölkt-schön

Sonntag, 18. Juli 2004
Trotz unsicherer Wetterlage und einer extremen Gewitternacht in Herisau beginnen wir die Tour nach Ansage. Von Pontresina bringt uns ein Sessellift bis zur Alp Languard (2325m). In 2 ½ Std erreichen wir bei einem Sonne und Wolken-Mix das Gipfel-Restaurant und auch den Piz Languard (3261m). Bis zur Fourcla Pischa queren wir einige Schneefelder. Beim steilen Abstieg ins Val da Fain (Heutal) kommen wir bis auf 10 Meter an eine Steinbock-Gruppe heran, bis ein Warnsignal (Pfeiffen) ertönt. Die Luftseilbahn bringt uns zur Diavolezza (2973m).

Montag, 19. Juli 2004
Nach einer sehr warmen Nacht starten wir bei bewölktem Himmel um 4.45 Uhr. Es regnet sogar ein paar Tropfen, aber als wir unter der Fourcla Trovat anseilen, reist die Wolkendecke auf und es wird immer schöner mit gutem Blick auf den Palü-Gipfel. Nebst unserer Gruppe sind ca. 50 weitere Personen unterwegs, darum hat es auch eine gute Spur. Der Grat zum Ostgipfel ist mühsam zu gehen, weil die späten Absteiger vom Vortag die Spur kaputt gemacht haben. Kurz nach 9 Uhr erreichen wir den ersten Gipfel (kurze Pause) und 15 Minuten später den Hauptgipfel (3905m). Bei guter Fernsicht gibt es eine Gipfelpause bis 10 Uhr.

Der folgende felsige Spinasgrat verlangt vollste Konzentrazion. Klettern mit Steigeisen bei 1000 Höhenmeter Tiefblick Richtung Norden. Sogar ein Steigeisen macht sich selbständig und liegt nun in der Nordwand. Trotzdem kommen alle flüssig durch. Bei der Bellavista hören wir den Wetterbericht per Handy. Die Gewitter sind am kommenden Tag bereits für den Vormittag angekündigt. Darum verzichten wir auf die Uebernachtung in der Marco e Rosa-Hütte (3597m) und den Bernina-Gipfel. Wir steigen über die Fortezza-Felsen (mit Abseilstelle) zum Morteratsch-Gletscher ab. Dieser Gletscher ist schneefrei und darum lasse ich mich überreden den direkten Abstieg statt via Bovalhütte zu wählen. Dank guter Kenntnisse von Roland sind wir problemlos ohne Steigeisen schnell beim Gletschertor und gegen 17 Uhr bei der Bahnstation Morteratsch.

Der Entscheid zum Abbruch war richtig. Am folgenden Vormittag hatte es beim Berninagipfel viele schwarze Wolken und das Radarbild zeigte Niederschläge an.

Der Tourenleiter: Beat Frei

 

  Piz Bernina
Piz Bernina


Steinböcke!
Steinböcke zum Streicheln?


Abstieg!
Abstieg!


 
           
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