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Winter-Wanderung Saignelégier

Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde / Conthey

Teilnehmer: 15

Datum:
Freitag, 13. Februar 2015

Wetter:
Sonnig mit wechselnden Schleierwolken, frühlingshafte Temperatur

Bericht:
Wanderung

Wanderroute:
Les Emibois – Le Roselet – La-Chaux-des-Breuleux – La Theurre – Etang de la Gruère – Les Cerlatez – Le Bémont

Nach dem Treffpunkt in La Chaux-de-Fonds führte uns die CJ durch die tiefverschneite Hügellandschaft der Freiberge nach Les Emibois, wo wir von den über Glovelier angereisten Baslern erwartet wurden. Da der Betriebsferien des Tea-Rooms marschierten wir ohne Startkaffee los. Der teilweise vereiste Fussweg entlang der Kantonsstrasse erforderte unsere Aufmerksamkeit und auch auf der anschliessenden schneebedeckten Nebenstrasse Richtung Le Roselet kamen wir gut voran.

Da die Gegend im Januar fast schneefrei war, konnte ich die Strecke erst am Montag rekognoszieren. Dies war wichtig, da für die verschiedenen Routen wohl gute Karten bestehen, die Strecken aber in der Natur nicht besonders gekennzeichnet sind. Die offizielle Strecke welche das Pferdezentrum Le Roselet umgeht war am Montag wegen Schneeverwehungen noch nicht passierbar. Das Touristenbüro in Saignelégier hatte mir versprochen, dass die ganze Strecke bearbeitet würde. Die genannte Umgehung war in gutem Zustand, aber am anschliessenden Abschnitt Richtung La Chaux-des-Breuleux hatte sich nichts verändert. Eine fest getrampelte Schneeschuhspur war zwar uneben aber meistens tragfähig und sie ermöglichte uns eine erhebliche Abkürzung oberhalb La Chaux-des-Breuleux. Auf der mehrheitlich schneefreien Strasse erreichten wir La Theurre wo uns in der Auberge La Couronne das leckere Mittagessen erwartete.

Die Zeit verging wie im Flug so dass es zu einem Abstecher zum Etang de la Gruère reichte aber nicht zu dessen Umrundung auf der Schneeschuhspur. Der weitere Weg nach Le Bémont bot viel Abwechslung: gut bearbeitete Abschnitte, wacklige Schneeschuhspuren, entlang von Strassen und durch Wälder. Um 16 Uhr erreichten wir das Restaurant Le Régional in Le Bémont für den wohl verdienten Schlusstrunk, ohne zu wissen, was uns noch Spannendes bevorstand!

Die Internet-Fahrplanapplikation der SBB hatte mir nur die Busfahrt ab der Haltestelle beim Restaurant angezeigt mit 2 Minuten Umsteigezeit in Glovelier. Findige Nasen stellten aber fest, dass ein Zug 1 Minute früher mit 6 Minuten Umsteigezeit fahren würde. Nachträgliche versuche zeigten, dass beide Varianten nur für die lokale Verbindung Le Bémont – Glovelier engezeigt werden! Mein Vertrauen in die Informatik wurde recht strapaziert, kam der Bus doch mit 9 Minuten Verspätung und musste bei den meisten Haltestellen Fahrgäste ein- und austeigen lassen. Wohl der einzige nicht Gestresste war der Chauffeur, der besten Kundenservice bot und trotz der Verspätung einen Behinderten über die Strasse begleitete! Zur Ablenkung versuchte ich die tolle Aussicht auf die weite Hügellandschaft und die tief eingeschnittene Combe Tabeillon aufzunehmen. Im Dorf Glovelier war die Abfahrtszeit des Zuges abgelaufen und bei der Annäherung an den Bahnhof senkten sich die Barrieren vor einer langen Kolonne: Aus der Traum? Durch die rechts abzweigende Strasse zum Bahnhof fuhr der Bus fast auf den Perron, so dass wir den Zug noch erreichten. Da Suzanne noch ein Billet benötigte, wurde auch der Beamte noch gestresst. Dieser forderte uns auf die Türen zu blockieren und oh Wunder, wir konnten gemeinsam heimfahren!!

Reine Wanderzeit: 3h 20' (+/-250m)

Der Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde

Fotos:
Peter Solenthaler, Winterthur

 


Wunderbares Winterwetter
Wunderbares Winterwetter



Feste Spuren trotz frühlingshaften Temperaturen
Feste Spuren trotz frühlingshaften Temperaturen



Wanderroute
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