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Bussigny – Morges

Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde / Conthey

Teilnehmer: 4

Datum:
Freitag, 27. März 2015 (statt Mittwoch, 25. März)

Wetter:
Stark bewölkt

Bericht:
Wanderung

Wanderroute:
Bussigny – Bremblens – Echichens – Vufflens-Le-Château – Chigny – Morges

Da am Sonntag alle konsultierten Internetseiten der Wetterquaker für Mittwoch im ganzen Land intensiven Landregen voraussagten, entschied ich mich, die Wanderung auf Freitag zu verschieben. Ab Montag reduzierten sich aber die vorausgesagten Regenmengen immer mehr und am Mittwoch blieb es im Wandergebiet trocken! Ins gleiche Bild passt, dass sich die Sonne am Freitag eher rar machte, trotz der vorausgesagten 7 Stunden Sonnenschein.

Weil wir uns in Lausanne eine halbe Stunde später als vorgesehen trafen, hatte das Centro Espagñol de Bussigny offen für unseren Startkaffee. Von dort waren es noch wenige Meter bis zur naturbelassenen, stark mäandrierenden Venoge, der wir gegen die Fliessrichtung folgten. Nach einem kurzen Aufstieg durch intensiv gepflegten Wald öffnete sich das weite Plateau gegen den Jura mit grossen Gemüsebauflächen. Bald erreichten wir Bremblens mit seinem schmucken Kirchlein, mehreren gedeckten Brunnen und gekonnt renovierten älteren Häusern.

Beim Verlassen des Dorfes erwischte ich eine nicht vorgesehene Strasse, doch erreichten wir Echichens ohne Umweg über ein angenehmes Natursträsschen, statt durch die Rebberge. Bei der Kirche genossen wir kurz die Aussicht Richtung Genfersee. Das Eruieren der Gipfel der Freiburger-, Waadtländer- und Savoyeralpen blieb uns wegen der Wolken erspart. So konnten wir uns getrost im Café Vaudois dem Menu zuwenden: Gemischter Salat und Filets de Perche mit Pommes Alumettes für CHF 18.50. Abgesehen vom Gourmettempel Hotel Ermitage von Bernard Ravet (19 Gault-Millau Punkte) in Vufflens-le-Château haben Restaurants in der Gegend Seltenheitswert.

Von etwas ausserhalb des Dorfes konnten wir erstmals den eindrücklichen Donjon des Schlosses von Vufflens-le-Château über dem Waldrand erkennen. Nach einem abwechslungsreichen Abschnitt mit Blick auf den Jura folgte nach Monnaz der Abstieg zur Morges und der Aufstieg zum mächtigen Schloss, das von 1420-30 im piemontesischen Backsteinstil erstellt wurde. Es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden, doch von aussen konnten wir es von allen vier Seiten bestaunen.

Nach Chigny hatte ich beim Rekognoszieren hinter einer Villa einen inoffiziellen Pfad mit zahlreichen Stufen zum Abstieg zur Morges gefunden. Auch diese ist bis in die Stadt weitgehend naturbelassen. Da wir noch Zeit hatten, machten wir noch einen Abstecher zum Schlosspark, wo ab Mitte April die Tulpenschau zu bestaunen sein wird. Vereinzelte Beete blühen bereits. Auf dem Rückweg zum Bahnhof trafen wir beim Stadthaus noch auf eine Hochzeitsgesellschaft. Mit einem Schlusstrunk beendeten wir diese abwechslungsreiche Wanderung. Wegen der Terminverschiebung konnten einige nicht teilnehmen, so dass wir in der Osterwoche eine Wiederholung planen, die wir im Gästebuch publizieren werden.

Reine Wanderzeit: 4h (+260m / -300m, T1)

Der Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde

Fotos:
Rolf Vogt, Erde

 


Startbereit nach dem Startkaffee
Startbereit nach dem Startkaffee



Das Schloss von Vufflens-le-Château
Das Schloss von Vufflens-le-Château



Wanderroute
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