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Wanderung Stadt Bern

Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde / Conthey

Teilnehmer: 23 (mit Gästen des ESC Basel)

Datum:
Dienstag, 16. Dezember 2014

Wetter:
Bedeckt, ab dem Rosengarten zeitweise leichter Regen.

Bericht:
Wanderung

Zum Jahresabschluss konnte ich doch noch eine Wanderung mit dem ursprünglichen Ziel durchführen und auch das Wetter bereitete kaum Sorgen. Um die Teilnehmenden und meine Stimmbänder nicht zu überfordern, schrieb ich Einiges aus Wikipedia und Google nieder und versandte es vorher per Mail. Sie finden diese Infos am Schluss der Fotos.

Vom Treffpunkt auf der Welle steuerten wir direkt das Restaurant Grosse Schanze auf der Parkterrasse, das auch als Personalrestaurant dient, für Startkaffee und Gipfeli an. Gleichzeitig konnten sich die Teilnehmenden in die Menüliste für das Mittagessen eintragen, die ich telefonisch ans Restaurant weiterleitete. Die Parkterrasse erleichterte die Orientierung in der Gegend zum Beginn unserer Stadtwanderung, obschon uns der krönende Abschluss des Horizonts durch die Berner Alpen verschlossen blieb.

Via Bollwerk – Bahnhofplatz – Loebegge – Bundesgasse erreichten wir die Kleine Schanze. Da die Marzilibahn umgebaut wird, blieb uns der steile Abstieg ins Marzil nicht erspart. Vom Freibad Marzili wanderten wir der Aare entlang zum Schönausteg, wo wir auf die Tierparkseite wechselten. In den letzten Jahren wurde dieser mit dem Aareufer naturnaher gestaltet, so wurden z.B. in der Aare mit Steinblöcken Ruhezonen für Enten geschaffen. Nach dem Tierpark stiegen wir zum Herrschaftssitz Elfenau hinauf, dessen Orangerie als Kulturort genutzt wird und dahinter ist die Stadtgärtnerei ("Bern grün") angesiedelt.

Anschliessend durchquerten wir das Botschaftsquartier bis zum Thunplatz und im Villenquartier an der Steinerstrasse kamen wir am SEV-Sitz vorbei. Nach dem kleinen Egelsee folgte das recht naturbelassene Tälchen des Wysslochbaches, hinter dem die Konturen des Kleezentrums sichtbar wurden. Vorher mussten wir aber noch die Autobahn A6 überqueren, die das Ostringquartier brutal durchschneidet. Zahlreiche Wege in einem weiteren Umkreis des Zentrums sind mit Namen von Werken des Künstlers bezeichnet. Anschliessend folgten wir dem Schosshaldenfriedhof, Fläche von 16,8 Hektaren seit der letzten Erweiterung 1952 und durch den Schosshaldenwald erreichten wir die Stadtgrenze zu Ostermundigen. Vor dem Bau des Lorraineviaduktes folgte die Linie von Thun + Luzern dem heutigen Industriegeleise direkt Richtung Wylerfeld. Die Station Ostermundigen war beim Restaurant Waldeck und Ausgangspunkt der Steinbruchbahn, der ersten betriebenen Zahnradbahn. Sie wurde ebenfalls von Niklaus Riggenbach gebaut, musste aber aus Publizitätsgründen nach der Vitznau-Rigibahn eingeweiht werden!

Nach einem kurzen Irrweg erreichten wir unser Restaurant genau zur vorgesehenen Zeit um 13 Uhr. Nach dem schäbigen Äusseren erwartete niemand ein so angenehmes Lokal. Ausser unseren reservierten, vorher besetzten Plätzen, blieb nicht mancher freier Stuhl! Bald wurde ein Cüpli Spumante serviert für meinen kürzlichen, halbrunden Geburtstag und Klaus Gasser, nach einer Hüftoperation erstmals wieder dabei bis zum Mittagessen, spendete für seinen 80sten den Kaffee. Neben dem guten Essen und Wein gilt es das aufgestellte, einsatzfreudige Personal und den voll mitarbeitenden Chef zu erwähnen. Da könnte sich mancher Schweizer Wirt ein Vorbild nehmen.

Nach dem Essen durchquerten wir das vom Autobahnlärm gut geschützte Baumgartenquartier, folgten dem Gelände des Nationalen Pferdezentrum und erreichten bald den Rosengarten mit seiner imposanten Aussicht auf die Berner Altstadt. Ein kurzer Abstieg führte uns zum ehemaligen Bärengraben und zum Bärenpark am Aareufer. Meister Petz liess sich aber nicht blicken. Der Aare entlang und vorbei am legendären Konzertlokal Mahoganyhall überquerten wir die Aare über die Untertorbrücke, der ältesten Brücke in Bern. Im Mattequartier, das 2005 zum letzten Mal von einer grossen Überschwemmung heimgesucht wurde, konnten wir uns von einigen wirkungsvollen Sicherheitsmassnahmen überzeugen. Mit dem Mattelift oder Senkeltram, eine private Gesellschaft, liessen wir uns auf die Münsterplattform hinauf hieven, begleitet von einem bärbeissigen Angestellten. Nach einem letzten Blick auf die Mattenschwelle und die Gartenanlagen am Aarehang peilten wir das Restaurant Entrecôte Fédéral am Bundesplatz an für den gemütlichen Schlusstrunk im allerdings ungeheizten Wintergarten.

Die Teilnehmenden waren sich einig, wieder viel Unbekanntes kennengelernt zu haben und die Gratwanderung zwischen Stadtwanderung und ausführlicher Besichtigung schien einigermassen gelungen. Der Fotograf hätte sich wohl manchmal mehr Zeit gewünscht. Im Fotoalbum lege ich auch die fotografischen Erinnerungen an meine EWF-Wanderungen 2014 und den Ausblick auf 2015 bei mit denen ich mich für das Interesse bedanke. Ich wünsche Allen e guete Rutsch und auf Wiedersehen in einem Jahr in der Stadt der "heiligen 11", Solothurn!

Reine Wanderzeit: 4h 15'

Der Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde

Fotos:
Peter Solenthaler, Winterthur

 


Ein witziger Geselle
Ein witziger Geselle



Die Wandergruppe
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Wanderroute
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