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Kurs LVS - Lawinen - Spaltenrettung

Kursleiter:
Werner Huber Herisau
Sepp Ulmann Appenzell  

Teilnehmer: 20

Datum:
Samstag, 24. November 2012

Wetter:
bedeckt und kühl

Bericht:
Aus-, Weiterbildung

Um 9:35 Uhr nach Ankunft der Postautos trafen sich 17 Teilnehmer um sich Theorie und Praxis der Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS) zu Gemüte zu führen.

Wir besammelten uns ca. 300 Meter vom Restaurant entfernt zwischen ein paar Tannen und Steinen. An diesem Platz versuchten Sepp und ich die Theorie über Lawinenbildung, Touren-, Routenplanung, 3x3 Regel, grafische Reduktionsmethode usw. zu erklären und zu vertiefen. Es wurde rege diskutiert und Fragen gestellt, welche von uns oder anderen Teilnehmern beantwortet wurden. Die Zeit verging wie im Flug, schnell war es 11:00 Uhr, Zeit einen wärmenden Kaffee im geheizten Restaurant zu trinken.
Da im Restaurant noch nicht so viel Betrieb herrschte, entschieden wir uns für den zweiten Teil des Vormittags im Restaurant zu bleiben. Es wurden noch die Themen 1. Hilfe, Alarmierung, Unterkühlung / Erfrierungen, sowie die Gefahr des Bergungstodes aufgegriffen.

Zur Mittagszeit verspeisten die meisten noch eine feine Gersten- oder Tomatensuppe.

Am Nachmittag rüsteten sich alle mit LVS, Schaufel und Sonde aus, gleichzeitig wurde auch das Gstältli montiert. So ausgerüstet, übten wir zuerst verschiedene Knoten, zum Beispiel Prusik, gesteckter Achterknoten, Mastwurf, Halbmastwurf usw.
Auch das Anseilen wurde geübt, wobei sogleich 4 Seilschaften gebildet wurden. Dabei konnte beim Abmarsch auch gleich der LVS Test erledigt werden. Gehen am Seil (für Gletschertouren) kann auch auf spaltenfreien Alpstrassen geübt werden.

Beim Lawinenfeld eingetroffen, konnten die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Eine Gruppe startete mit der LVS Übung im - mit Schnee bedeckten - Lawinenfeld. Es mussten fünf verschüttete LVS gefunden werden. So konnte jeder mit seinem eigenen, teilweise nagelneuen LVS den Ernstfall praktisch üben. Dabei konnte man feststellen, dass an die Retter bei Mehrfachverschüttungen erhöhte Anforderungen gestellt werden.
Die zweite Gruppe versuchte sich ein Bild davon zu machen, wie man eine Person aus einer Gletscherspalte rettet. Die Spaltenrettung wurde mit dem österreicher Flaschenzug (einfach / Opfer kann noch helfen) als auch mit dem CH-Flaschenzug (doppelt / Opfer verletzt oder bewusstlos) veranschaulicht. Wobei die anfangs genannten Knoten eine wichtige Rolle spielen. Diese Knoten sind mit Vorteil zu Hause im Selbststudium zu vertiefen.

Bei Halbzeit wechselten die Gruppen ihre Posten. Auf diese Weise wurde es nur allzu schnell 16:00 Uhr, was das Ende des Kurses bedeutete.

Sepp und ich bedanken uns für das grosse Interesse, es hat Spass gemacht mit euch zusammen das Repertoire zu ergänzen oder aufzufrischen.

Wir wünschen euch einen wunderschön tiefverschneiten Winter, bleibt gesund und bis bald!

Der Tourenleiter:
Werner Huber Herisau

Fotos:
keine (Dario Huber 2011)

 

Fotos von 2011

2011 lawinenkurs
SOB Schulungsraum fast gefüllt!




2011 lawinenkurs
Gruppenbild zum Schluss!




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