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Wandertage Emmental

Tourenleiter:
Ernst Egli St. Gallen

Teilnehmer: 24

Datum:
Montag-Freitag, 14.-18. Mai 2012

Wetter:
siehe Tagesberichte

Bericht:
Wanderung

Nachdem ich im Jahre 2008 im südlichen Teil des Emmentals ab Eggiwil Wandertage angeboten hatte, waren wir dieses Jahr im weniger stotzigen nördlichen Teil des Emmentals unterwegs.

Montag, 14. Mai:
Die aufgestellte Wanderschar traf von Langenthal her kommend mit dem Zug um 11.10 Uhr in Huttwil ein. Der Hotelier vom „Hotel Mohren“, oder wie es neuerdings heisst „kleiner Prinz“, holte unser Gepäck am Bahnhof ab. So konnten wir die 7 Minuten bis zu unserer Unterkunft unbeschwert marschieren. Nach dem Zimmerbezug machten wir beim Mittagessen Bekanntschaft mit der ausgezeichneten Küche. Statt einem Mittagsschläfli begannen wir um 13.30 Uhr unsere erste Wanderung. Sie führte über Nyffenegg nach Eriswil. Im Landgasthof Bären wurden wir schon erwartet. Obwohl für den Rückweg eine Fahrmöglichkeit bestand, marschierten fast alle über Belzhus – Gummehof zurück nach Huttwil. Zum Nachtessen gab es jeden Tag nebst einem reichhaltigen Hauptgang ein grosszügiges Salatbuffet, das keine Wünsche übrig liess und ein Dessert. Das Wetter war den ganzen Tag leicht bewölkt und trocken.
HD +/- 340m,
Marschzeit 2 ¾ Stunden.  

Dienstag. 15. Mai:
Nach dem super Frühstücksbuffet nahmen wir unsere erste Ganztagestour in Angriff. Zuerst folgte ein kurzer aber nahrhafter Aufstieg zum Huttwilberg. In einem stetigen leichten Auf und Ab marschierten wir bei leichtbewölktem Himmel und einer leichten Bise weiter zum Aussichtsturm Hohwacht. Der Abstieg nach Langenthal gestaltete sich dank den vielen Holzschnitzereien am Weg recht unterhaltsam. Im Restaurant Da Luca beim Bahnhof  benetzten wir unsere trockenen Kehlen und je nach Durst fuhren die ersten etwas früher und die andern etwas später wieder mit dem Zug zurück nach Huttwil.
HD +250m / -420m.
Marschzeit 4 Stunden.
Vor dem Nachtessen offerierte uns das Hotelier-Ehepaar einen Willkommens-Apéro im heimeligen Weinkeller. Herzlichen Dank.

Mittwoch, 16. Mai:
Heute starteten wir erst um 9 Uhr. Der Wetterbericht war nicht sehr „amächelig“ für den dritten Wandertag. Vor Ufhusen, mit seiner schönen Kirche, betraten wir  den Kanton Luzern. Bei Oberwil wechselten wir die Richtung von Ost nach Süd. Bei der Bösegg steht eine Kapelle, wo wir noch trocken unsere mitgebrachte Mittagsverpflegung einnehmen konnten. Der Kamm über die Honegg wäre ein Bijou, wenn da nicht der Wind, Regen und sogar Schneeflocken auf die Gemütlichkeit gedrückt hätten. Beim Einmarsch in Willisau hatte sich die Schlechtwetterzone aber wieder verzogen. Nachdem sich alle in der von Edi Ehrbar beim Rekognoszieren entdecken Bäckerei mit der hübschen Bedienung, mit Willisauer Ringli eingedeckt hatten, fuhren wir um 16 Uhr wieder mit dem Zug zurück nach Huttwil.
HD +273m / - 466m,
Marschzeit 4 ¾ Stunden.
Zum Nachtessen durften wir meine Gattin Vreny, unser Sohn Jürg mit Ruth zum Besuch begrüssen. Wie jeden Abend frönten einige nach dem Laufsport auch noch dem Denksport mit den Jasskarten. 

Auffahrt, 17. Mai:
Für heute war ein Glanztag prophezeit. Und so war es auch. Um 8.30 Uhr starten wir zu der letzten Ganztageswanderung. Über die Chaltenegg – Chabisberg – Juch erreichten wir den grandiosen Aussichtspunkt, die Lueg. Vom Säntis über die Berner Alpen bis ins Waadtland konnte man jeden Gipfel ohne Dunst erkennen. Solche Tage sind rar und umso mehr genossen wir diese unvergessliche Aussicht. Nun folgte noch der Abstieg nach Affoltern im Emmental.
HD +617m / -454m,
Marschzeit 4 ¾ Stunden.  
In der Schaukäserei verweilten wir noch recht lange. Einige liessen es sich nicht nehmen noch eine zünftige „Merängge“ zu geniessen. Mit dem Bus  fuhren wir dann wieder nach Huttwil. Dieser Tag wird uns noch lange als „Highlight“ in Erinnerung bleiben.

Freitag, 18. Mai:
Heute hiess es Kofferpacken.
Von der 24-köpfigen Gruppe zogen es 14 vor am Vormittag wieder nach Hause zu fahren. Die restlichen zehn fuhren um 8.43 Uhr mit dem Zug nach Zell LU. Bei starkbewölktem Himmel stiegen wir zuerst hinauf zur Anhöhe und marschierten dann über Schönetüel – Gondiswil-Station – Ettishüsere zurück nach Huttwil.
HD +360m / - 310m,
Wanderzeit knapp 3 Stunden.  
Ohne einen Tropfen Regen erreichten wir das Hotel Mohren, wo wir das letzte Mal die gute Küche genossen. Im Laufe des Nachmittags kehrten dann auch die Letzten wieder in die heimatlichen Gefilde zurück.

Wir alle haben die fünf  Tage im Emmental in vollen Zügen genossen. Alles hat gestimmt: Das Hotel, das Wetter, wenn man von einer Stunde absieht, die Stimmung und die Kameradschaft. Auch das Hotelier-Ehepaar hatte Freude an uns. Wir seien sehr angenehme Gäste gewesen und sie hätten Freude an uns gehabt.
Von den Teilnehmern wurde schon die Frage gestellt: Wann gibt es wieder eine Wanderwoche à la Egli?
Ich weiss es nicht!

Der Tourenleiter:
Ernst Egli St. Gallen

Fotos:
Peter Solenthaler Winterthur

  2012 emmental
Eine muntere Schar im Emmental!




2012 emmental
die schöne Aussicht!




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