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Grächen,
statt Fête du Goût

Tourenleiter:
Rolf Vogt, Erde / Conthey

Teilnehmer: 6

Datum:
Samstag, 17. September 2011

Wetter:
stark bewölkt, ab Mittag Regen

Bericht:
Wanderung

Wanderstrecke:
Grächen – Bärgji retour
reduzierte Wanderzeit: 1h

Für die 3. Wanderung in Folge wurde meine Flexibilität geprüft. Ich stellte erst am Mittwoch fest, dass die Organisatoren das Fête du Goût wegen der grossen Flugschau nachträglich um eine Woche verschoben hatten! Um dem Fluglärm auszuweichen entschied ich mich für Grächen in abgespeckter Form, um das Geniessen nicht zu verpassen. Das Wetter veranlasste uns dann noch zu einer weiteren Kürzung.

Wir trafen uns in Visp und fuhren mit dem direkten Postautokurs nach Grächen um dem häufigen Gedränge in der MGB auszuweichen. Schon diese Fahrt war ein Erlebnis und die vielen Häuser mit prächtigem Blumenschmuck sehenswert. Trotzdem es bald 11 Uhr war genehmigten wir noch einen Kaffee mit feinem Birnenbrot, da auch in der Bäckerei über der Strasse die Gipfeli bereits ausgegangen waren.

Dicke Wolken verhüllten die Berggipfel (Matter-, Weiss-, Augstbord-, Bietschhorn, ...), die am Gegenhang angeklebten Örtchen (Jungu, Embd, Schalb, Törbel) weckten unser Interesse und die zackige Krete oberhalb Grächen wirkte zerbrechlich. Bald konnten wir die Strasse verlassen und in ständigem Auf und Ab auf einem kleinen Pfad dem bewaldeten Hang entlang wandern. Der Schatten war willkommen, da die durchdrückende Sonne für eine recht warme Temperatur sorgte. Gegen Schluss trieb uns die starke Steigung den Schweiss aus den Poren.

Da die Terrasse windgeschützt war, liessen wir uns dort nieder. Apéro und Käseschnitten oder Wild schmeckten bestens, so dass wir kaum bemerkten, wie sich von Zermatt eine Regenwand näherte. Im Schutz der Sonnenstore konnten wir fertig essen, doch wurde es unangenehm kalt, so dass wir ins Innere wechselten und die verschiedenen Kaffeeangebote testeten, das Bergsteigerkaffee mit Williamsschnaps und Schlagrahm wurde in einem gläsernen Bergschuh serviert.

Da auch der Talausgang Richtung Visp von Wolken verstopft war, verzichteten wir auf den Abstecher zum Restaurant Hohtschugge (im Wald hoch gegenüber Stalden) und auf die Fahrt mit der Sesselbahn nach Hannigalp und dem Wandern entlang zweier Suonen. Wir gingen auf der Strasse nach Grächen zurück, genehmigten eine Abschiedstrunk, fuhren mit dem Postauto nach St. Niklaus und der MGB nach Visp. Trotz reduziertem Programm zeigten sich die Teilnehmenden befriedigt und an einer erweiterten Wanderung in diesem bisher unbekannten Gebiet sehr interessiert.

Der Tourenleiter:
Rolf Vogt Erde

Fotos:
Edi Ehrbar, St. Gallen

 

 


2011 graechen
klein aber fein




2011 graechen
im lichten Walde




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