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Cristallina
statt Rotsandnollen

Tourenleiter:
Beat Frei Herisau
 

Teilnehmer: 8
Marianne und Walter Schmid, Nesslau
Paul Huwiler, Winterthur
Urs Seiler, Winterthur
Hans Diem, Herisau
Thomas Zehr, Embrach
Marlis Frei, Herisau

Datum:
Sonntag/Montag, 20./21. Februar 2011

Wetter:
bewölkt, leichter Schneefall und sonnig

Bericht:
Skitour leicht

In der Zentralschweiz waren die Schneeverhältnisse wie überall auf der Nordseite schlecht und die lange Abfahrt nach Stöckalp nicht machbar. Im Bedrettotal hatte es bessere Bedingungen, sowohl in Sachen Schneemenge als auch wegen des Wetters.
Auf der Anreise bis Göschenen war es meist grün, hingegen in Airolo hatte es immerhin eine Schneehöhe von 30 cm. Ein Extrabus brachte uns nach Ossasco. Hier beginnen wir um 11.30 Uhr mit dem langen Hüttenaufstieg. Gemäss Hüttenwart war die Hütte am Sa/So nahezu ausgebucht, dementsprechend hatte es eine breite und sehr gut angelegte Aufstiegsspur. Der leichte Schneefall störte uns nicht gross, es hatte ca. 0 Grad Temperatur und die Flocken vergingen sofort auf der Kleidung. Obwohl immerhin 1300 Hm Aufstieg kamen wir gut voran.
Bei unserer Ankunft in der Cristallina-Hütte verabschiedete sich gerade der Hüttenwart. Gemäss unserer Bestellung hatte er uns Znacht und Frühstück vorbereitet. Die Hütte ist dauern auf 15 Grad geheizt und mit total 18 anwesenden Personen war es immer angenehm warm. Elektroheizplatten und Warmwasser vom Boiler aufgewärmt , erleichterten uns das Kochen. Wir hatten in der komfortablen Hütte ein Zimmer mit Kajütenbetten für uns alleine.

Am andern Morgen war es stark bewölkt mit schlechter Sicht. Um 8 Uhr brachen wir Richtung Pizzo Cristallina auf. Nach 15 Minuten Aufstieg überholte uns ein Ehepaar, welche uns im ca 30cm tiefen Neuschnee eine ideale Spur bis auf den Gipfel machte. Der Gipfel wurde nur kurz besucht, denn auf dem Grat herrschte ein unangenehmer Nordwind. Nach einer kurzen Abfahrt setzte sich im Aufstieg zum Cima di Lago immer mehr die Sonne durch. Nach einer sehr schönen Abfahrt durch knietiefen Pulver erreichten wir um 13.30 Uhr den Cima di Piana. Von hier hat man zwei Abfahrts-Varianten Richtung Bedrettotal. Das Val Cavagnola hatten wir 2003 befahren und dieses Mal folgten wir den wenigen Spuren ins Val Piana. Diese Nordabfahrt war ein Genuss bei ca 40 cm leichtem Pulverschnee. Im unteren bewaldeten Teil hatte es entweder eine Waldstrasse oder gut zu befahrende Wald-Lichtungen. Die Spuren führten uns an die Hauptstrasse des Bedrettotals, wo wir in 10 Minuten das Dorf Ronco erreichten.
Leider war das einzige Restaurant geschlossen. Bis zur Abfahrt des Postautos (ab 15.30 Uhr) verpflegten wir uns aus dem Rucksack und in Airolo kauften wir für die Heimfahrt noch etwas Getränke. Auf der Alpennordseite hatte es inzwischen einige Zentimeter Neuschnee gegeben.

Der Ausflug in den Süden hat sich also auch von der Witterung her gelohnt. Bei solch guten Schneeverhältnissen auf der Alpensüdseite ist diese Tour inklusive einer Uebernachtung in einer komfortablen Hütte immer eine gute Alternative.
Auf Grund der Hangausrichtung bietet das Val Piana im Hochwinter, bei sicheren Verhältnissen (bis 40 Grad Steilheit!), meistens Pulverschnee. Gegen den Frühling könnte sich dann eher eine Sulzschnee-Abfahrt durchs Val Cavagnola nach All’Acqua lohnen.

Statistik:
1. Tag Aufstieg 1300 Hm in 4 Std.
2. Tag Aufstieg 1000 Hm / Abfahrt 2000 Hm in 7 Std.

Der Tourenleiter:
Beat Frei Herisau

Fotos:
Urs Seiler Winterthur

  cristallina 2011
steiler Aufstieg Richtung Cristallina





cristallina 2011
Gipfel Cima di Lago





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