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Skitouren      
         

 

 

 

Eggenmandli 2447m

Tourenleiter:
Beat Frei Herisau

Teilnehmer: 10
Othmar Zwyssig St. Gallen, Thomas Zehr Embrach, Armin Käppeli Embrach,
Marianne und Walter Schmid Nesslau, Marlies und Ernst Frei Herisau,
Ruedi Büchi Herisau, Walter Friedli Coldrerio,
Beat Frei, Herisau

Datum:
Freitag, 16. Januar 2009

Wetter:
zuerst sonnig mit zunehmenden Schleierwolken

Bericht:
Skitour
Anreise frühzeitig via Arth Goldau – Altdorf bis Attinghausen und mit Luftseilbahn (2 Sektionen) nach Brüsti (1531m).

Aus zeitlichen Gründen beginnen wir sofort nach Ankunft um 9.50 Uhr mit dem Aufstieg. Ich entschliesse mich, weil es schon längere Zeit nicht mehr geschneit hat, für den Sommerweg-Aufstieg. Diese etwas ausgesetzte Stelle können wir nur mit geschulterten Skiern passieren. Anschliessend geht es immer dem Waldnacht-Grat nach weiter.
Bei der ersten Pause um 11.10 Uhr können wir das Nebelmeer über dem Urnersee anschauen, ansonsten ist die Aussicht optimal. Der folgende Schräghang kann ohne Lawinengefahr traversiert werden. Teilweise ist die alte Spur schon etwas hart, darum werden vereinzelt Harscheisen montiert.
Ohne Kommentar wird der NO-Hang vom Eggenmandli mit den vielen Spuren beobachtet. Um 13.40 Uhr sind wir auf dem Gipfel. Obwohl es langsam dunstig wird, ist die Aussicht immer noch bestens in alle Richtungen. Wegen des leichten Windes müssen die Jacken für die Abfahrt angezogen werden.

Wir fahren den steilen NO-Hang hinab. Im Aufstieg hatte man noch bedenken wegen der Steilheit, von der Nähe war es dann aber gar nicht mehr so schlimm. Im oberen Teil hatte es wechselhaften Schnee. Vereinzelt Pulver und dann wieder leichter Bruchharst. Zum Schluss kurz vor der Alp Waldnacht finden wir noch einen längeren Hang mit leichtem Pulverschnee. Ein gut präparierter Weg führt uns zum kleinen Stausee.
Dort empfängt uns ein Frau, welche uns ihren Kaffee schmackhaft macht. In einer kleinen Stube geniessen wir den Kaffee, mit und ohne Zugabe. Othmar, Marianne und Marlies benützen eine einfache Transportkiste zurück nach Brüsti. Der Rest macht die Talabfahrt mit den Skiern. Die Verhältnisse sind trotz der mageren Schneedecke sehr gut. Für die letzen Kurven muss einfach jeder eine eigene Spur machen, denn nach dem gemachten Rank war es jeweils grün. Von der Mittelstation Kohlberg erreichen wir mit 15 Minuten Fussmarsch das Restaurant Krone, wo wir vor der Heimreise noch verschiedene Flüssigkeiten geniessen.

Für alle war dieses Skitourenziel eine Premiere.
Aber es hat sich gelohnt:
1000 Höhenmeter Aufstieg und 2000 Höhenmeter Abfahrt bei optimalem Wetter und recht guten Schneebedingungen bis auf 600 müM hinunter.

>>> Surenenpass historische Wege (pdf)

>>> mehr Fotos (pdf)

Der Tourenleiter:
Beat Frei Herisau

Bilder:
Beat Frei Herisau

   Eggenmandli 1
Start in Brüsti (Blick Richtung Osten)



 Eggenmandli 2
Marianne nach Fusspassage (Sommerweg) Blick ins Schächental



 Eggenmandli 3
Hintergrund Eggenmandli (unter Schleierwolke, zwischen Othmar und Thomas)



 Eggenmandli 4
Eggenmandli NO-Wand; unsere Abfahrtsroute



 Eggenmandli 5
Letzte Pause auf dem Surenenpass, Blick zum Gipfel



 Eggenmandli 6
Gipfelfoto



 Eggenmandli 7
Steileres Couloir in der NO-Wand



 Eggenmandli 8
Von Alp Waldnacht zurück auf Abfahrt und Gipfel



 
           
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