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Vorarlberg: Hochälpelekopf (1464m) beim Skigebiet Bödele

Tourenleiter:
Beat Frei Herisau

Teilnehmer: 5
Walter und Marianne Schmid Nesslau, Othmar Zwyssig St. Gallen, Hansruedi Meier Uznach

Datum:
Donnerstag, 20. Dezember 2007

Wetter:
Wolkenlos sonnig, ideale (Skitouren)-Temperatur

Bericht:
Neuerdings haben wir von der Ostschweiz aus, sehr gute Zug- und Busverbindungen Richtung Bregenzerwald, zB. St. Gallen ab 9.03 und Schwarzenberg (Bödele) an 10.36 Uhr (Verbindungen siehe Internet unter „vmobil.at“).

In Schwarzenberg (696m) beginnt unser Aufstieg. Hier hat es immerhin noch ca. 40 cm verfahrenen Pulverschnee. Der Aufstieg ist sehr häufig begangen, darum meist auch gespurt. Wir steigen gemütlich bei wärmenden Sonnenstrahlen auf. Vor allem die Aussicht in den Talboden und die umliegenden Gipfel des Bregenzerwaldes sind eindrücklich und den meisten Teilnehmern noch unbekannt. Je nach Hangausrichtung sind die Tannen bei den Waldpassagen noch tief verschneit oder es „taut“ langsam. Das Gelände ist gemäss unserer Nesslauer-Teilnehmer sehr gut mit dem Toggenburg vergleichbar. Nach ca. 2 ¾ Std. Aufstieg erreichen wir das Gipfelkreuz des Hochälpelekopf. Von hier aus hat man eine Aussicht in den Alpstein mit den Churfirsten, Richtung Pfänder und Allgäu sowie den Bregenzerwald mit den Skigipfeln von Damüls und Hoher Freschen.

Gleich 10 Meter unterhalb des Gipfels hat es eine kleine Berghütte, wo wir uns mit einer Knödelsuppe stärken.

Für die Abfahrt wählen wir die Westseite Richtung Rheintal. Zuerst der Piste vom Skigebiet nach, anschliessend durch einen schmalen Waldkorridor bis zum Fohremoos. Ab hier hätte es eigentlich noch offene Tiefschneehänge. Es war aber alles schon gut verfahren. Wenigstens konnten wir auswählen zwischen einer „Piste“ und verfahrenem (aber leichtem) Pulverschnee. Nach ca. 30 Minuten Abfahrt endete die Tour gleich bei der Bushaltestelle Rickatschwende (ca. 850m).

Eine ideale und landschaftlich eindrucksvolle Skitour (auch für Anfänger geeignet). Zwei Bemerkungen im Skitourenführer über die Tour: Die Aufstiegs- und Abfahrtsroute ab Rickatschwende ist so viel begangen „dass es schwierig wird, jeweils der erste zu sein, der eine Spur anlegen darf“. Die Hochälpelehütte hat auch noch einen speziellen Ruf: Unter Einheimischen gilt sie vor allem in den Abendstunden als gemütliche Hütte (mit Uebernachtungsmöglichkeit Do-So) oder wie ein Tourengänger vermerkt „Hier wird die Handorgel noch vom Regal genommen“.
 

Der Berichterstatter:
Beat Frei Herisau

Bilder:
leider keine

   Mittaghorn 6
Bild vom Aletschhorn damit`s nicht so leer ist. Und weil`s schon so schön weiss ist.

 
           
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