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Via Alpina 5.-(7.) Etappe Linthal – Urnerboden – Attinghausen – (Engelberg)

Tourenleiter:
Stefan Signer, Herisau

Teilnehmer: 12

Datum:
3.-5. August 2016

Wetter:
Mittwoch und Donnerstag: Schön
Freitag: Regen

Bericht:
Bergtour mittel

 

5. Etappe: Linthal – Braunwald – Urnerboden

Bei strahlendem Sonnenschein beginnen wir den Aufstieg von Linthal nach Braunwald. Die rund 600 m Aufstieg verlaufen grösstenteils durch den Wald. Dadurch wird unsere Schweissproduktion etwas verringert!
Nach nur knapp 1.5 h erreichen wir dann bereits die Sonnenterasse Braunwald, wo wir zahlreiche Ausflügler antreffen.
Auf der Sonnenterasse des Restaurant Bsinti mit herrlichen Blick zum Tödi können wir zum ersten mal unseren Durst löschen!
Auf dem folgendem wunderschönem Höhenweg über Nussbüel , Balmboden, Hinterstafel haben wir ständig Blickkontakt zu den Glarner Riesen Tödi und Glariden!
Nach Balmboden tut sich dann der Blick auf zum Urnerboden:
Die grösste Schweizer Alp gehört zur Gemeinde Spiringen , erstreckt sich über 13km und ernährt im Sommer bis zu 1200 Kühe!
Ganzjährig sind hier ca. 40 Personen zuhause.
Die Geschichte über die Grenzteilung kann man z. B. unter http://www.urneralpen.ch/Geschichte.63.0.html nachlesen.

Nach rund 6 Stunden erreichen wir Urnerboden, wo wir auch im gleichnamigen Gasthaus übernachten.
Während die meisten den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen, können es Beat und Hermann nicht unterlassen zusätzliche Höhenmeter zu absolvieren.
Kurzentschlossen nehmen sie den Aufstieg zum Fisetenpass (ca.700m) unter die Füsse um das Panorama über den Urnerboden und Klausenpass zu geniessen und rechtzeitig zum Nachtessen per Bähnli zurückzukehren!

>>> Route 5. Etappe

Statistik 5. Etappe:
+1089m/-364m, 16km, 6h, T2

 

6. Etappe: Urnerboden – Klausenpass – Altdorf – Attinghausen

Nach einem reichhaltigem Frühstück starten wir zur 6.Etappe.
Wiederum strahlt die Sonne vom stahlblauen Himmel. Anfänglich führt der Weg entlang dem Fätschbach. Noch ist es schattig und angenehm kühl. Doch nach und nach schwenkt der Weg ab zu den sonnigen SO Hängen und steigt zum Klausenpass empor. Die rund 600 Höhenmeter bewältigen wir in knapp 2h.
Anscheinend ist der Pass um 4 meter abgesunken. Auf der Tafel am Strassenrand wird er mit 1952m angeschrieben, während er auf Kartenmaterial mit 1948 m angegeben wird.
4meter mehr oder weniger, die kühlen Getränke auf der Sonnenterasse des Restaurant Klaussenpass erfrischen uns, denn es liegt noch ein weiter Weg vor uns…!
Vom Klausenpass folgt die Via Alpina dem Schächentaler Höhenweg. Auf diesem Höhenweg weitet sich der Blick aufs Schächental, das Urnerland und weiter zum Surenpass, wo die Route morgen weitergeht! Und das ganze immer gegenüber vom imposanten Schärhorn.
Bei Gruebenhütten schwenkt unser Weg links hinab nach Urigen, während Beat dem Höhenweg weiter bis nach Eggbergen folgt. Ab dort kann er rund 1000 Höhenmeter knieschonend per Bähnli vernichten.

Im historischen Posthotel Urigen erfrischen wir uns nochmals für die restlichen rund 3h nach Spiringen, Bürglen, Altdorf, Attinghausen unserem nächsten Etappenziel.

Nach langen rund 10h erreichen wir das Gasthaus Krone in Attinghausen. Während sich die einen im kleinen Pool von den Strapazen erholen, versuchen es andere unerlaubterweise barfuss (es war nur ein kleiner Scherz der Wirtin) mit schäumenden Getränken.

>>> Route 6. Etappe

Statistik 6. Etappe:
+850m/-1752, 30km, 10h, T2

 

(7. Etappe: Altdorf - Engelberg)

Die ganze Nacht hat es geschüttet und immer noch regnet es.
Da keine Aussicht auf baldige Wetterbesserung bestand, fiel die Entscheidung auf Verschiebung der 7. Etappe nicht schwer und wir deshalb gleich nach dem Morgenessen heimreisten.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben…!
Via Alpina 7. Etappe wir kommen wieder…!

 

Der Tourenleiter:
Stefan Signer, Herisau

Fotos:
Stefan Signer, Herisau
Hermann Haas, St. Gallen


Im Aufstieg zum Urnerboden


Im Schächental


Im Regen

         
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