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Samnaun – Piz Davo Lais (3027m) – Val Sinestra (Engadin)


Tourenleiter:

Urs Seiler, Winterthur

Teilnehmer: 7

Datum:
11.-13. September 2016

Wetter:
Sonntag leichter Regen, dann immer sonnig mit fotogenen Wölklis

Bericht:
Bergtour mittel

1. Tag: Samnaun – DAV Heidelberger Hütte +1000 / -540 Hm, 5h > Ankunft um 17 Uhr > Abendessen 18.30
2. Tag: Zmorgen 7.00 Uhr, (Lunch u Tee zum selber Abfüllen) > Abmarsch 8.00 Uhr. Heidelberger Hütte – Piz Davo Lais (3027m) – Val Laver – Zuort – Hotel Val Sinestra +800 / -1600 Hm, 8h > Ankunft um 17 Uhr > Abendessen 18 – 19.30 Uhr
3. Tag: Zmorgen 7.30 Uhr, (Lunch u Tee zum selber Abfüllen) Bettwäsche abziehen und Zimmer reinigen. > Abmarsch 8.30 Uhr. Val Sinestra – Sent – Motta Naluns +800 / -150 Hm, 5½h, (mit Gondel oder Trotti nach Scuol)

Bei mittelprächtigem Wetter kamen wir mit dem Postauto in Samnaun an. Von Samnaun Dorf (die höchstgelegene Shopping Meile Europas) wanderten wir durch das romantische Val Musauna über Zeblasjoch und die Fuorcla Val Gronda. Dabei wurden wir von einer Murmeltier-Kolonie beobachtet und angepfiffen. Nach einem leichten Regenguss kamen wir durstig, aber wieder trocken, in der Heidelberger Hütte an. Nach dem ausgiebigen Znacht gab es noch eine Jassrunde und vom Hüttenwirt Alois ein paar Schnäpse, die wir mit einem EWF-Lied verdankten.
Am Morgen war dafür der Himmel schon blau und wir wieder nüchtern. Mit der Sonne im Gesicht marschierten wir über das Hochmoor “Aua Naira“. Dann über den felsigen Weg hoch bis zur Fuorcla Davo Lais 2807m. Nach einer Pause stiegen wir den Wegspuren nach auf den Piz Davo Lais 3027m. Die Aussicht war fast perfekt, die nahen Gipfel und Seen, mit all ihren Farben sind da sehr speziell. Wir genossen diesen Anblick noch eine Weile, bevor wir den Abstieg zum Hof Zuort antraten.
An diesem Kraftort muss man eine längere Trinkpause einlegen. Der Hof war jahrhundertelang eine Zollstation und ist heute ein Swiss Historic Hotel vom Besten. Die jüngere Geschichte von Zuort wurde massgeblich vom niederländischen Komponisten Willem Mengelberg geprägt. Dieser liess eine Kapelle als Blockbau errichten. Die kunstvolle Einrichtung inklusive Kirchenbänke und Altar, wurden exakt nach seinen Vorgaben geschnitzt. Auch das holländische Glockenspiel, ein sogenanntes Carillon, wurde unters Dach eingebaut. Geistig und körperlich gestärkt führte der Weg durch die Brancla-Schlucht, die zweimal mit einer Hängebrücke überquert wird. Dann endlich, mitten im Tal thront das alte Kurhaus Val Sinestra. Es ist ein verwunschenes, märchenhaftes Hotel aus der Jahrhundertwende. Etwas Romantisches und Unheimliches hat das alte Hotel, es gibt dort auch einen Geist der nachts spukt. Die meisten Gäste und Angestellten kommen aus Holland. Das Hotel zeichnet sich durch sein einzigartiges Konzept (selber abräumen u. Zimmer reinigen), eine unkomplizierte Atmosphäre und günstige Preise aus (Stange Bier Fr. 3.-). Wir hatten es sehr lustig in diesem Geister-Hotel.

http://www.youtube.com/watch?v=KjCl1GDCtCE

http://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/spukserie-kurhaus-val-sinestra?id=b30940b6-e47d-4f36-8ae3-69182da9dcde

Nach dieser Geisternacht und getaner Mithilfe im Hotel, starteten wir zur letzten Wanderetappe unserer Tour. Nach dem engen Val Sinestra mit viel Wald, zog sich unser Weg nun durch das offene Unterengadin, via Sent, langsam zur Bergstation “Mota Naluns“ hoch. Dort erwatete uns ein kühles Bier, Capuns und ein Jass auf der Sonnenterasse. Die jüngeren unter uns rasten mit dem Trotti nach Scuol. Sie erreichten den Zug unfallfrei und in letzter Sekunde, gerade noch rechtzeitig.

Der Tourenleiter:
Urs Seiler, Winterthur

Fotos:
Urs Seiler, Winterthur


EWF Herisau
Auf der Fuorcla Davo Lais

EWF Herisau
Das Geisterschloss

         
  EWF Fahne  

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